Das geheimnisvolle Mädchen.

Das geheimnisvolle Mädchen.


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Peter Straub, Joachim Körber

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Reviews


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17.07.2008 / Claudia / Dortmund
Schaf im Wolfspelz
Ich habe vorher noch nichts von Peter Straub gelesen. Auf Grund des Titels und des Klappentextes dachte ich, dass es sich bei Das Geheimnisvolle Mädchen um einen packenden Thriller handeln müsse. Doch ich wurde bitterlich enttäuscht. Denn vom Geheimnis, dass den Komponisten Eliot Denmark und ein grausam verstümmeltes Mädchen welches er im Hause seiner ehemaligen Geliebten antrifft, habe ich nichts lesen können. Viel mehr von einem wahren Gefühlchaos des Protagonisten. Er sieht sich zwischen den Fronten, da sein Vater und sein Schwiegervater in politischer Sache gegeneinander arbeiten. Seine Frau Vera und seine ehemalige Geliebte Anita scheinen sich auf gesellschaftlichen Ereignissen blendend zu verstehen. Und dann begegnet er auch noch Anitas Neuem, der der Familie Denmark geschäftlich sehr geschadet hat. Hinzu kommt natürlich noch das große Konzert auf das Elliot hinarbeitet. Wegen dem hat er seine Wahlheimat Paris verlassen und in den Heimatort seiner Kindheit und Jugend zurückgekehrt. Wenn man also einen Roman voller pathetischer Gefühle, Familienbanden und dem Ehrgefühl der ausklingenden 60er Jahre lesen möchte, ist man bei diesem Buch richtig. Jedoch nicht, wenn man darauf wartet, dass die Vergangenheit zum Albtraum wird, wie der Klappentext sagt. Auch das abgedruckte Zitat aus der People: Peter Straub versteht es meisterhaft, eine geheimnisumwitterte, bedrohliche Stimmung aufzubauen. kann nicht auf dieses Buch bezogen gewesen sein. Ich habe mich noch nie so darüber geärgert, dass der Inhalt eines Buches nicht das hält, was sein Klappentext verspricht.


09.06.2007 / B. Jooß
Die Uhr tickt und tickt und tick ...
Da ich ein eingefleischter Peter Straub Fan bin und es mir zur Aufgabe gemacht habe, zu allen seiner Bücher eine Rezension zu schreiben, schreibe ich sie eben auch zu diesem Buch. Vorweg, Das geheimnisvolle Mädchen (engl. Under Venus) wurde seinerzeit von den Verlagen abgelehnt und erst später veröffentlicht, als Straub mit seinen unheimlichen Romanen Erfolge hatte. Der Klappentext sowie der Titel sind absolut irreführend, denn das besagte Mädchen trifft Elliot nur selten und zum Albtraum wird in dem Buch gar nichts. Es ist einfach nur langweilig und nichtssagend. Ich gebe zu, hier und da gibt es ein paar Stellen, die durchblicken lassen, welches Talent Straub hat, aber das war es auch schon. Also bitte nicht wegen diesem Buch über Straub richten! Er hat grandiose Bücher geschrieben wie Geisterstunde, Schattenland, Koko und Haus der blinden Fenster.


26.08.2005 / Anne Mehlhorn / Aue
Ich bin enttäuscht
Dieses Buch hat mich wirklich ungeheuer Enttäuscht. Besonders schlimm epfinde ich den Klappentext, da er in mir völlig falsche Vorstellungen vom Buch geweckt hat. Bei einer Überschrift wie Die Vergangenheit wird zum Alptraum rechne ich mit einem Thriller, ein paar Horrorelementen. Aber im Grunde kann man wirklich sagen, passiert in diesem Buch außer Nichts Garnichts, was irgendwie Interessant sein könnte. Ich habe mich durchgeqält, weil ich dachte gegen Ende passiert noch Etwas Horrormäßiges bzw. Spannendes aber weit gefehlt. Hätte ich vorher gewusst, worum es in diesem Buch WIRKLICH geht hätte ich es nie gelesen geschweige denn gekauft!


15.06.2005 / Didi 'n' Dave
Zum Einschlafen
Leider hatte ich mir vom Titel und von der Beschreibung des Buches mehr erhofft.

Er springt zu sehr hin und her von Charakter zu Charakter und wo ist die RICHTIGE Story dazu??? Das sogenannte geheimnisvolle Mädchen taucht, für eine richtige Story einfach zu selten auf. Dafür geht es mehr um eine Erhaltung alter Grundstücke und Denkmäler. Ich bin wirklich zutiefst enttäuscht.

Außerdem gibt es sogar Fehler in dem Buch, sei es Rechtschreibfehler oder es fehlen Buchstaben.

Ich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen.



04.05.2005
Ultralangweilig!
Also, ich habe noch nie ein so langatmiges Buch gelesen....Ich kannte bisher von Peter Straub nur Talismann von dem ich begeistert war. Aber dieses Buch ist wirklich in keinster Weise zu empfehlen. Seitenlange Beschreibungen von verschiedenen Charactern, ohne Spannung. Sich durch die Story zu kämpfen ist eine Qual, vor allem, weil man am Ende nicht mal belohnt wird.
Verstehe gar nicht, warum das Buch, das ja schon aus dem Jahr 1984 stammt, noch mal aufgelegt wurde.


02.02.2005 / Benjamin Kirsch
Der Roman kommt nicht in die Gänge
Bisher habe ich von Peter Straub nur Der Talisman, Das Schwarze Haus (beide mit Stephen King als Co-Autor) und Mystery gelesen. Das Buch hat keinerlei Horror-Elemente, was nicht weiter schlimm wäre, wenn die Charaktere und deren Beziehungen untereinander in der Vergangenheit und auch in der Gegenwart so wunderbar verwickelt wären wie in Mystery. Stattdessen werden viele Beziehungen, sowie die Motive vieler Charaktere nur angerissen und angedeutet, so dass man keinen Zusammenhang und keinen Sinn entdecken kann (zumindest ich nicht). Natürlich kommen manche Dinge auch zum Ende, nicht alles bleibt offen, allerdings blieb mir der Sinn, bzw die eigentlich Handlung des Buchs unklar. Irreführend ist hier auch Titel und Klappentext, die, zumindest in der vorliegenden Ausgabe, (fast) nichts mit dem Buch zu tun haben.
Sicherlich geht es hauptsächlich um die Beziehung des Hauptdarsteller zur Damenwelt im allgemeinen und seiner alten Affaire im besonderen, jedoch kommt Straub nie richtig in die Gänge, und als man grade anfängt zu begreifen und endlich Hintergründe erfährt ist der Roman auch schon zu Ende.
In ‚Mystery' hatte Straub einen ähnlichen Stil, nämlich den Leser selbst zu Rückschlüssen und Entdeckungen zu bringen, ohne sie direkt aufzudecken, um diese dann an späterer Stelle einfach als gegeben anzunehmen, was mir unglaublich Spaß machte. Hier allerdings fehlen entweder weitere Hinweise oder aber die Verwicklungen selbst, so dass man über vieles im Unklaren bleibt. Der Schreibstil an sich liest sich jedoch wunderbar, weshalb die Wertung auf zwei anstelle von einem Stern fällt.

   
 
 
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